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Kapital und Lohnarbeit

Staatsverschuldung und die Krise im Euroraum - alle Teile

 

Im Oktober haben wir einen ersten Teil des Textes „Staatsverschuldung und die Krise im Euroraum“ veröffentlicht. Dieser Text ist jetzt fertig. Zusammen mit dem überarbeiteten ersten Teil kann man ihn hier jetzt lesen, verlinken, und gerne könnt ihr in Form von Leserbriefen Anmerkungen und Kritiken schicken. Der Text ist recht lang geworden, weil wir versucht haben, das Thema verständlich aufzubereiten. Unten ist der Text zwecks besserer Lesbarkeit als PDF angehängt.

Gentrification: Briefwechsel zwischen Andrej Holm und Junge Linke, sowie ein überarbeiteter Text

Die Gruppe Jimmy Boyle hat im Juni 2011 in der Reihe agitare bene eine Veranstaltung zum Thema Gentrification gemacht. Das Referat wurde verschriftlicht und hier veröffentlicht: Gentrification vom 07.06.2011. In diesem Text wurde öfters Bezug auf Andrej Holm genommen, der zu diesem Thema publiziert und politisch arbeitet. Andrej hat uns einen Leserbrief geschrieben, der unten veröffentlicht ist. Wir haben wiederum eine Antwort geschrieben, die dahinter zu finden ist. Weiter ist der Ursprungstext entlang dieser Debatte überarbeitet worden. Darin haben wir Kritiken von Andrej aufgenommen, an anderer Stelle unsere Kritik an Positionen von ihm präzisiert. Dieser ist im Anschluss zu finden.
Demnächst wird diese Debatte auf Andrejs Blog zu finden sein:  http://gentrificationblog.wordpress.com/
Dort kann man mit ihm und anderen zu dem Thema bloggen. Leserbriefe an uns bitte weiterhin an info@junge-linke.de schicken.

Gentrification

Dieser Text ist mittlerweile überarbeitet worden. Bitte hier weiter lesen: Gentrification
 

Will das Kapital die Löhne immer nur senken?

Will das Kapital die Löhne immer nur senken (PDF)

Was ist der Lohn als Kostenfaktor des Kapitals? Was ist die Logik der Profitrate?

Das Kapital ist, oberflächlich gesagt, eine Art und Weise zu wirtschaften, in der Geld ausgegeben wird, um damit Prozesse in die Wege zu leiten, die zum Ziel, eine vergrößerte Menge Geld haben. In unseren und anderen von Marx inspirierten Texten ist häufig zu lesen, dass der Lohn für das Kapital gar nicht niedrig genug sein kann, weil der Lohn ein Abzug vom Gewinn sei.

Kritik an der Kapitalrezeption von Michael Heinrich anhand des ersten Kapitels im Kapital

Kritik an Heinrichs Kapitalrezeption 2010 (PDF)

Michael Heinrich hat drei Bücher zum Kapital vorgelegt, die in breiten Kreisen gelesen werden. Mit seiner Dissertation „Die Wissenschaft vom Wert“(1) hat er in den 90ern für Furore im marxologischen Wissenschaftsbetrieb und der intellektuellen Linken gesorgt. Seine „Einführung“(2) wird in linken Kreisen viel gelesen, teils als Ersatz, teils als Unterstützung zur Kapitallektüre. Neu auf dem Markt ist ein Kapitalkommentar, der allerdings in diesem Text (noch) nicht berücksichtigt ist.

Dieser Text kritisiert zentrale Überlegungen und Interpretationen von Heinrich entlang des ersten Kapitels im Band 1 des Kapitals von Marx. Es wird dargelegt, dass Heinrich so mit dem Nachweis beschäftigt ist, dass der Wert gesellschaftlicher Natur ist, dass er darüber den Inhalt der gesellschaftlichen Natur vergisst, ignoriert oder wenig spannend findet.

Zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Im Mai 2007 erreichte uns folgender Leserbrief in Reaktion auf das Referat zur Kritik des Bedingungslosen Grundeinkommen. Unsere Antwort folgt darunter.

M. der Gruppe S. aus D. schreibt:
aber irgendwie seid ihr doch dann doch wieder dafür - die Bedingungen die ihr an ein bge stellt sind in der BGE-Bewegung Konsens. Also lasst uns doch lieber gemeinsam dafür streiten, statt im eigenen Lager zu zanken.

Die deutsche Presse und der Fall Griechenland

An Krisenereignissen der relativ neuen Art hat man in den letzten drei Jahren einiges mitbekommen. Da gibt es eine Krise bei Finanzprodukten, die angeblich die Banker selber nicht verstehen. Dann gibt es eine weltweite Bankenkrise. Darauf folgt eine Krise in der Automobilwirtschaft und sowieso eine gesamtwirtschaftliche Krise. Zwischendurch sind auch schon immer wieder Staaten kurz vor dem Staatsbankrott gewesen und mussten Hilfegesuche an den IWF stellen. In jüngster Zeit war zunächst ein Mitgliedsstaat der Euro-Zone in Bedrängnis geraten - Griechenland- aber mittlerweile sind es mehr geworden, u.a. Spanien. Gegen Griechenland ist in dieser Phase eine richtige Hetzkampagne in den deutschen Medien losgetreten worden. Einen Auszug davon, der berüchtigte Brief der BILD-Zeitung an den Ministerpräsidenten Griechenlands, soll hier stellvertretend kritisiert werden.

Es gibt kein Recht auf Faulheit?

Anlässlich der neuen Debatte über den "anstrengungslosen Wohlstand" (Westerwelle) namens Hartz IV, wollen wir hier nochmal auf eine ähnliche Debatte im Jahr 2001 hinweisen. Eine Kritik der aktuellen Debatte kommt demnächst. Auf dem Tagesseminar zum Sozialstaat in Bremen (19.06.2010) und Berlin (10.07.2010) wird das u.a. Thema sein

Neulich beim Frühstück mal wieder was gelernt: Wie Arbeit und Leistung bestimmt nicht zusammenhängen

Die Wissensseite der Süddeutschen Zeitung ist berühmt-berüchtigt für die absurdesten Meldungen aus der Welt der Wissenschaft. Neben dem Hypen biologistischer Erklärungen für menschliches Handeln, finden sich auch immer wieder „Ergebnisse“ aus Versuchsanordnungen der Psychologen, die einen in Erstaunen versetzen.