Die These der populären Hirnforschung vom unfreien Willen macht den Einzelnen zu einem passiven Objekt der gesellschaftlichen Entwicklung und enthebt ihn so nicht nur der Verantwortung für sein Handeln, sondern auch der Möglichkeit, sich für bessere Lebensbedingungen aller Menschen einzusetzen.
Vom wissenschaftlichen Standpunkt ist die Unfreiheit des Willens Unsinn. Warum dieser dennoch vielen einleuchtet, ist ebenfalls Gegenstand dieses Artikels.
Angeborene Verhaltensweisen wollen Biologisten dadurch erkennen, daß sie analoge Verhaltensweisen im Tierreich finden. Und haben damit natürlich prompt Erfolg.